
DER ENTWURF DER BOTSCHAFT ZUR KULTURFÖRDERUNG FÜR DIE PERIODE 2012-2015 LIEGT VOR
Als Vollzugsmassnahme des vom Parlament im Dezember 2009 verabschiedeten Bundesgesetzes über die Kulturförderung (KFG) hat das Eidgenössische Departement des Innern den Entwurf einer Kulturbotschaft erarbeitet. Diese steckt die strategische Ausrichtung und den Finanzierungsrahmen der Kulturpolitik des Bundes für die Jahre 2012-2015 ab. Interessierte Kreise sind eingeladen, bis zum 24. November 2010 Stellung zum Entwurf zu nehmen.
Link zur Medienmitteilung des BAK vom 25.08.2010

THEATER UND SCHULE IM DIALOG
Der Schweizerische Bühnenverband (SBV) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) wollen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Im Rahmen ihrer Bildungs- und Jugendprojektreihe führen sie am 24./25. September 2010 in Zürich eine pädagogische Fachtagung durch. Sie ist dem Thema „Theater-Vermittlung-Schule.Ein Dialog“ gewidmet und steht Lehrpersonen und Theaterschaffenden offen.
Basistext für die Fachtagung vom 24./25. September 2010:
"Watch this Space! Position beziehen in der Kulturvermittlung" von Carmen Mörsch

KATHRIN LÖTSCHER FOLGT MARCO BADILATTI
Nach sechzehnjähriger Tätigkeit ist Marco Badilatti auf Mitte Juli 2010 als Geschäftsführer des Schweizerischen Bühnenverbandes (SBV) altershalber zurückgetreten. Zu seiner Nachfolgerin mit Amtsantritt am 1. August hat der Vorstand die 39-jährige Kulturwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Kathrin Lötscher gewählt. Mit diesem personellen Wechsel verlegt der Verband seine Geschäftsstelle nach Basel.

NUN KOMMEN DIE KULTURBOTSCHAFT UND KUOR-VERORDNUNG
Nachdem das Parlament im Dezember 2009 das neue Bundesgesetz über die Kulturförderung (KFG) gutgeheissen hat, arbeitet das Bundesamt für Kultur derzeit an den ersten Vollzugsmassnahmen. Dazu gehören zunächst eine Kulturbotschaft für die Amtsperiode 2011-2015 sowie eine Verordnung zur Unterstützung kultureller Organisationen (KUOR).

TROTZ WIRTSCHAFTSKRISE MEHR THEATERBESUCHER
Die Besucherzahlen an den im Schweizerischen Bühnenverband (SBV) vereinigten 30 grössten Berufstheater unseres Landes sind während der Spielzeit 2008/2009 um rund 50‘000 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von gut drei Prozent. Dies ist umso erfreulicher, als sowohl in der deutschen als auch in der französischen Schweiz höhere Frequenzen erzielt wurden. Und das trotz wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen.

"NEUE" THEATERBERUFE VOR DEM START
Der Schweizerische Bühnenverband (SBV) unterstützt die Bestrebungen von Fachorganisationen, die Ausbildung und Anerkennung weiterer Theaterberufe durch die Bundesbehörden voranzutreiben. Im Vordergrund stehen zurzeit eine Grundausbildung Veranstaltungsfachmann/-frau und die Berufsanerkennung der Maskenbildner(innen).

KULTUR IST DIE ZUKUNFT DER STADT
Theater, Orchester, Museen und andere Kultureinrichtungen sind für die Zukunft der Städte unverzichtbar. Sie sind die Grundlage für die Entfaltung urbanen Lebens. Zugleich stellen sie den Diskurs der städtischen Gesellschaft sicher und leisten einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Bildung.

STUDIE IM DIENSTE BEHINDERTER
Der Schweizerische Bühnenverband (SBV) wird sich an einem vom Bund lancierten Projekt zu Gunsten Behinderter beteiligen. Dieses will die Zugänglichkeit von Theatern für behinderte Besucher und Künstler ermitteln. Zugleich sollen bis Herbst 2010 Vorschläge ausgearbeitet werden, wie sich diese verbessern liesse.

KULTURVERHALTEN IN DER SCHWEIZ
Konzerte besuchen, Denkmäler besichtigen und ins Kino gehen sind die häufigsten kulturellen Aktivitäten in der Schweiz. Sie werden von rund zwei Dritteln der Bevölkerung ausgeübt. Tendenziell nutzen die jungen Leute das kulturelle Angebot am meisten, insbesondere im Bereich Kino oder Konzerte. Das Theater liegt im Mittelfeld des Interesses. Dies geht aus den vom Bundesamt für Statistik (BFS) und dem Bundesamt für Kultur (BAK) veröffentlichten Ergebnissen einer entsprechenden Erhebung hervor.